Vielleicht habe ich es nicht deutlich genug gesagt....
Moppedfahrer stellen sich unter die Brücke, damit sie nicht nass werden....
Bzgl. Sicherheitsrelevanz ist das beim Mopped eher unkritisch, weil die Flächenpressung auf den balligen Refenquerschnitt heftig groß ist (der Latsch ist klein) und so die Wasserverdrängung auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten funktioniert.
Beim Auto ist es etwas anders. Da kann je nach Wasserstand auch bei reichlich Profil und ableitfähigem Reifen abbhängig vom Tempo ein Aufschwimmen erfolgen.
Ich hatte das selbst vor einer Weile, als nach einen Sturzregen am Niederrhein die Autobahn den Fluten nicht Herr wurde und ich mit meinem schmalbereiften Octi schon bei rd. 120 km/h aufgeschwommen bin.
Das war gar nicht lustig und ich hatte gewaltig Dusel, das die schmalen Reifen wieder griffen, bevor der Octi begonnen hatte, Kreisel zu spielen.
Habe ich nun verkehrt herum montierte Breitpellen, ist das bei Nässe "Russisches Roulette", denn dann brauch ich garnicht so einen hoch stehenden Wasserspiegel, sondern es reicht schon die normale Regennässe, welche sich schön komprimiert unter das üppig vorhandene Positivprofil schieben kann. Damit ist die Reifenhaftung schon bei wenig Tempo so richtig am A---h!
Wer so fährt, handelt daher mindestens so fahrlässig wie mit nicht voll funktionsfähigen Bremsen.
Genaugenommen ist es sogar noch deutlich schlimmer als vollständig abgefahrene Reifen (Glatze

), denn da findet keine korrumpierende Reziprokdränung statt.