Octavia Combi 2.0l Bj. 99 - Ich hab die "Faxen" d
Verfasst: 18. Dezember 2006 12:40
Ich habe im Jahr 1999 einen Skoda Octavia Combi 2 Liter als Neuwagen gekauft.
Ich möchte Euch auf diesem Wege mal etwas "Erfahrung" über das erworbene Fahrzeug geben und vielleicht den einen oder anderen etwas aufklären.
Ich weiß leider nicht genau, ob es mir gelingt alle Mängel, die dieses Fahrzeug bisher aufgezeichnet hat, aus meiner Erinnerung abzurufen. Dennoch werde ich es hier einmal probieren.
Bereits wenige Tage nach dem Kauf, begann meine Geschichte mit dem aufleuchten der Motor-Check-Leuchte. Nach unzähligen Reparaturversuchen in meiner damaligen Vertragswerkstatt, unter anderem auch tauschen der Lamdasonden – inzwischen x-mal auch von diverseren anderen Werkstätten durchgeführt, habe ich dieses Problem mittlerweile komplett abgeschrieben und gelernt es zu ignorieren. Es scheint wohl keine andere Möglichkeit zu geben.
Anschließend, nach gut einem Jahr Besitz, war es nicht mehr möglich, die Kofferaumklappe zu öffnen. Das Problem konnte allerdings behoben werden und tauchte auch nicht mehr auf – welch ein Wunder. Bis hierher dachte ich noch, es könnte sich um paar „Startschwierigkeiten“ oder „Kinderkrankheiten“ handeln aber es ging ja noch weiter...
Was hatten wir denn noch? Ach ja – Rückbank konnte nicht mehr umgelegt werden, da die Entriegelung nicht mehr arbeitete, Fenster „fallen“ in das Türen-Innere (bald bin ich schon einmal um das gesamte KFZ herum). Wissen "die" bei Skoda eigentlich, wie dämlich es ist, im Winter mit einer fehlenden Scheibe zu fahren? Naja noch schlechter ist es auf jeden Fall, wenn einem das Scheibenwischer-Gestänge während der Fahrt bei Regen ausfällt, vor allem wenn es das der Windschutzscheibe ist! Das der hintere Wischer mittlerweise ebenfalls seinen Dienst verweigert, ist für mich ja noch akzeptabel. Was ich ebenfalls total erstaunlich finde, ist die Qualität der Dichtungsgummis, die die Windschutzscheibe einfassen! Diese Gummis sind natürlich ebenfalls schon getauscht, da sie mehr verrottet waren, wie die originalen des VW-Käfers meiner Oma und der ist Baujahr 57!!!
Gerade das Fahrzeug aus der Werkstatt abgeholt, taucht kurze Zeit später selbstverständlich ein neues Problem auf. Die Funkfernbedienung des Schlüssels verweigert Ihren Dienst (natürlich ist die Battarie nicht leer). OK – damit kann ich leben, da sich allerdings kurze Zeit später auch das Schloss an der Fahrerseite nicht mehr schließen lässt, muss ich meinen Skoda nun immer über den Kofferraum öffnen. Wenn das dann irgendwann auch nicht mehr funktioniert, werde ich das Fahrzeug vielleicht noch über eine spontan wegfallende Seitenscheibe betreten können.
Über diverse andere Kleinigkeiten – Probleme beim Kühlkreislauf mit anschließendem „Liegenbleiben“ auf der Autobahn etc. brauche ich nicht sprechen – dank dieser und anderer Probleme bin ich wenigstens per „Du“ mit den örtlichen "Kollegen" des ADAC diemich immer gerne "einsammeln".
Eine Frage habe ich auch bezüglich des Ölverbrauches des KFZ – haben die bei Skoda einen Vertrag mit einem Mineralölkonzern? Der Ölverbrauch meines Octavias ist schon immer so hoch gewesen, dass mir dieser Verdacht gekommen ist. Zwischen zwei Inspektionen würde ich den Wagen ca. zwei bis drei mal komplett „blank“ fahren schätze ich.
Alles in Allem muss ich dem Hause Skoda bestätigen, dass ich ein KFZ erworben habe, welches in seiner Zuverlässigkeit alles unterbietet was ich bereits gefahren habe.
Der Skoda liegt in seiner gesamten Zuverlässigkeit weit unterhalb derer, meines Zweitwagen, welches ich sehr erstaunlich finde! Wenn ich euch dann noch sage, dass mein Zweitwagen ein Lada Niva ist, müsste das die Marke Skoda eigentlich wirklich beschämen!
Ich habe das Gefühl, in dem Lebenszeitraum eines Octavias steckt man fast mehr Geld in Reparaturen, Inspektionen etc. als ein neuer Niva überhaupt kostet.
Gut das ich überhaupt ein zweites KFZ besitze, welches immer funktioniert, sonst könnte ich meinen Führerschein wegen mangelnder Fahrpraxis vielleicht schon abgeben. .
Als Nachtrag bleibt noch anzumerken, dass es sich bei dem Skoda nicht um ein Fahrzeug handelt, welches bereits eine extreme Laufleistung hat oder ist die Lebenserwartung eines Octavias nicht höher als 45.000 Km anzusetzen? Ab 45.000 traten die Mängel richtig vermehrt auf. Jetzt haben wir 90.000 und ich habe die Angst, der Wagen fällt mir komplett auseinander. Naja – vielleicht kommen die richtig „fetten“ Mängel ja noch, vielleicht löst mal während der Fahrt ein Airback spontan ohne Grund aus oder ähnliches. Vielleicht war alles bisher nur Kleinkram oder ich bin einfach zu empfindlich...
Ich möchte Euch auf diesem Wege mal etwas "Erfahrung" über das erworbene Fahrzeug geben und vielleicht den einen oder anderen etwas aufklären.
Ich weiß leider nicht genau, ob es mir gelingt alle Mängel, die dieses Fahrzeug bisher aufgezeichnet hat, aus meiner Erinnerung abzurufen. Dennoch werde ich es hier einmal probieren.
Bereits wenige Tage nach dem Kauf, begann meine Geschichte mit dem aufleuchten der Motor-Check-Leuchte. Nach unzähligen Reparaturversuchen in meiner damaligen Vertragswerkstatt, unter anderem auch tauschen der Lamdasonden – inzwischen x-mal auch von diverseren anderen Werkstätten durchgeführt, habe ich dieses Problem mittlerweile komplett abgeschrieben und gelernt es zu ignorieren. Es scheint wohl keine andere Möglichkeit zu geben.
Anschließend, nach gut einem Jahr Besitz, war es nicht mehr möglich, die Kofferaumklappe zu öffnen. Das Problem konnte allerdings behoben werden und tauchte auch nicht mehr auf – welch ein Wunder. Bis hierher dachte ich noch, es könnte sich um paar „Startschwierigkeiten“ oder „Kinderkrankheiten“ handeln aber es ging ja noch weiter...
Was hatten wir denn noch? Ach ja – Rückbank konnte nicht mehr umgelegt werden, da die Entriegelung nicht mehr arbeitete, Fenster „fallen“ in das Türen-Innere (bald bin ich schon einmal um das gesamte KFZ herum). Wissen "die" bei Skoda eigentlich, wie dämlich es ist, im Winter mit einer fehlenden Scheibe zu fahren? Naja noch schlechter ist es auf jeden Fall, wenn einem das Scheibenwischer-Gestänge während der Fahrt bei Regen ausfällt, vor allem wenn es das der Windschutzscheibe ist! Das der hintere Wischer mittlerweise ebenfalls seinen Dienst verweigert, ist für mich ja noch akzeptabel. Was ich ebenfalls total erstaunlich finde, ist die Qualität der Dichtungsgummis, die die Windschutzscheibe einfassen! Diese Gummis sind natürlich ebenfalls schon getauscht, da sie mehr verrottet waren, wie die originalen des VW-Käfers meiner Oma und der ist Baujahr 57!!!
Gerade das Fahrzeug aus der Werkstatt abgeholt, taucht kurze Zeit später selbstverständlich ein neues Problem auf. Die Funkfernbedienung des Schlüssels verweigert Ihren Dienst (natürlich ist die Battarie nicht leer). OK – damit kann ich leben, da sich allerdings kurze Zeit später auch das Schloss an der Fahrerseite nicht mehr schließen lässt, muss ich meinen Skoda nun immer über den Kofferraum öffnen. Wenn das dann irgendwann auch nicht mehr funktioniert, werde ich das Fahrzeug vielleicht noch über eine spontan wegfallende Seitenscheibe betreten können.
Über diverse andere Kleinigkeiten – Probleme beim Kühlkreislauf mit anschließendem „Liegenbleiben“ auf der Autobahn etc. brauche ich nicht sprechen – dank dieser und anderer Probleme bin ich wenigstens per „Du“ mit den örtlichen "Kollegen" des ADAC diemich immer gerne "einsammeln".
Eine Frage habe ich auch bezüglich des Ölverbrauches des KFZ – haben die bei Skoda einen Vertrag mit einem Mineralölkonzern? Der Ölverbrauch meines Octavias ist schon immer so hoch gewesen, dass mir dieser Verdacht gekommen ist. Zwischen zwei Inspektionen würde ich den Wagen ca. zwei bis drei mal komplett „blank“ fahren schätze ich.
Alles in Allem muss ich dem Hause Skoda bestätigen, dass ich ein KFZ erworben habe, welches in seiner Zuverlässigkeit alles unterbietet was ich bereits gefahren habe.
Der Skoda liegt in seiner gesamten Zuverlässigkeit weit unterhalb derer, meines Zweitwagen, welches ich sehr erstaunlich finde! Wenn ich euch dann noch sage, dass mein Zweitwagen ein Lada Niva ist, müsste das die Marke Skoda eigentlich wirklich beschämen!
Ich habe das Gefühl, in dem Lebenszeitraum eines Octavias steckt man fast mehr Geld in Reparaturen, Inspektionen etc. als ein neuer Niva überhaupt kostet.
Gut das ich überhaupt ein zweites KFZ besitze, welches immer funktioniert, sonst könnte ich meinen Führerschein wegen mangelnder Fahrpraxis vielleicht schon abgeben. .
Als Nachtrag bleibt noch anzumerken, dass es sich bei dem Skoda nicht um ein Fahrzeug handelt, welches bereits eine extreme Laufleistung hat oder ist die Lebenserwartung eines Octavias nicht höher als 45.000 Km anzusetzen? Ab 45.000 traten die Mängel richtig vermehrt auf. Jetzt haben wir 90.000 und ich habe die Angst, der Wagen fällt mir komplett auseinander. Naja – vielleicht kommen die richtig „fetten“ Mängel ja noch, vielleicht löst mal während der Fahrt ein Airback spontan ohne Grund aus oder ähnliches. Vielleicht war alles bisher nur Kleinkram oder ich bin einfach zu empfindlich...