Gänge lassen sich nicht mehr schalten / Kupplung? Getriebe?
Verfasst: 3. April 2016 22:56
Hallo zusammen,
mir ist durchaus bewusst das hier niemanden Gras aus der Tasche wächst oder Löcher in den Händen hat aber ich würde mich über eure Einschätzung zu meinem Problem freuen:
Vor ein paar Tagen ließ sich mein Skoda Octavia (Bj 2006, 2.0 TDI PD, Motorcode BMM / Getriebe JLU Laufleistung 230.000km) nicht mehr in den Rückwärtsgang schalten. Nach einiger Standzeit bei einem neuen Versuch war es auf einmal wieder möglich. Die Gänge waren aber nur hakelig einzulegen. Das ganze besserte sich wieder bis ich heute auf dem Weg von Oberhausen nach Essen an der Ampel auf einmal nicht mehr den ersten Gang einlegen konnte. Auch anfahren im zweiten Gang war nicht möglich.
Nachdem ich den Wagen rechts auf den Seitenstreifen geschoben habe, konnte ich jedoch trocken (ohne laufenden Motor und Kupplung) sauber durch die Gänge schalten.
Also ersten Gang eingelegt, Kupplung gedrückt und Motor gestartet. Das ganze funktionierte, ich konnte sogar irgendwie hochschalten (nicht unbedingt 1,2,3,4 sondern eher 1,3,4 o.ä.) jedoch merkte ich beim stehen das die Kupplung nicht sauber trennt und ich ohne durchgedrückte Bremse anfahren würde. Zusätzlich hörte ich ein zischen von vorn das sich wie das Entlasten von Überdruck bzw. einem Vakuum anhörte. Das passierte immer dann wenn ich den Wagen rechts abstellte um zum anfahren wieder trocken den Gang einzulegen. Die ganze Prozedur mit dem seitlich anhalten, Motor ausschalten, Gang einlegen und weiterfahren musste ich mehrmals vollziehen, kam schlussendlich aber zuhaus an.
Nach diesem Ereignis fiel mir wieder ein das ich vor ein paar Wochen nach langer Autobahnfahrt ein mahlendes Geräusch im niedrigen Drehzahlbereich hatte das im Rhytmus der Drehzahl zu hören war und bei höherer Drehzahl verschwand. Auch fühlte sich die Bremse die letzten Tage schwächer als normal, ich musste das Pedal also weiter durchdrücken. Flüssigkeit ist genug vorhanden.
Auch muss ich dazu sagen das ich im Dezember der Kupplungsgeberzylinder getauscht wurde da das Pedal sporadisch unten hängen blieb. Ob das nun damit zutun hab vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.
Da der Wagen nun 230.000km mit der ersten Kupplung unterwegs war vermute ich das Kupplung, ZMS, Ausrücklager etc. getauscht werden müssen und alles ist wie vorher. Was mich jedoch nachdenklich stimmt sind die Geschichten von anderen Usern hier die berichten das es sich um eine defekte Getriebewelle handelte und damit ein Getriebeschaden der Grund des Defektes ist.
Ich möchte nun ungern das eine Kupplung montiert wird und schlussendlich das ganze nochmal demontiert werden muss um ggf. das Getriebe zu wechseln.
Mir ist auch bewusst das es kostentechnisch ein schmaler Grad ist, ich hänge aber eigentlich an dem Wagen der bis auf Lederausstattung und Navi quasi vollausgestatttet inklusive Standheizung ist.
Würde mich über eine Einschätzung freuen.
mir ist durchaus bewusst das hier niemanden Gras aus der Tasche wächst oder Löcher in den Händen hat aber ich würde mich über eure Einschätzung zu meinem Problem freuen:
Vor ein paar Tagen ließ sich mein Skoda Octavia (Bj 2006, 2.0 TDI PD, Motorcode BMM / Getriebe JLU Laufleistung 230.000km) nicht mehr in den Rückwärtsgang schalten. Nach einiger Standzeit bei einem neuen Versuch war es auf einmal wieder möglich. Die Gänge waren aber nur hakelig einzulegen. Das ganze besserte sich wieder bis ich heute auf dem Weg von Oberhausen nach Essen an der Ampel auf einmal nicht mehr den ersten Gang einlegen konnte. Auch anfahren im zweiten Gang war nicht möglich.
Nachdem ich den Wagen rechts auf den Seitenstreifen geschoben habe, konnte ich jedoch trocken (ohne laufenden Motor und Kupplung) sauber durch die Gänge schalten.
Also ersten Gang eingelegt, Kupplung gedrückt und Motor gestartet. Das ganze funktionierte, ich konnte sogar irgendwie hochschalten (nicht unbedingt 1,2,3,4 sondern eher 1,3,4 o.ä.) jedoch merkte ich beim stehen das die Kupplung nicht sauber trennt und ich ohne durchgedrückte Bremse anfahren würde. Zusätzlich hörte ich ein zischen von vorn das sich wie das Entlasten von Überdruck bzw. einem Vakuum anhörte. Das passierte immer dann wenn ich den Wagen rechts abstellte um zum anfahren wieder trocken den Gang einzulegen. Die ganze Prozedur mit dem seitlich anhalten, Motor ausschalten, Gang einlegen und weiterfahren musste ich mehrmals vollziehen, kam schlussendlich aber zuhaus an.
Nach diesem Ereignis fiel mir wieder ein das ich vor ein paar Wochen nach langer Autobahnfahrt ein mahlendes Geräusch im niedrigen Drehzahlbereich hatte das im Rhytmus der Drehzahl zu hören war und bei höherer Drehzahl verschwand. Auch fühlte sich die Bremse die letzten Tage schwächer als normal, ich musste das Pedal also weiter durchdrücken. Flüssigkeit ist genug vorhanden.
Auch muss ich dazu sagen das ich im Dezember der Kupplungsgeberzylinder getauscht wurde da das Pedal sporadisch unten hängen blieb. Ob das nun damit zutun hab vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.
Da der Wagen nun 230.000km mit der ersten Kupplung unterwegs war vermute ich das Kupplung, ZMS, Ausrücklager etc. getauscht werden müssen und alles ist wie vorher. Was mich jedoch nachdenklich stimmt sind die Geschichten von anderen Usern hier die berichten das es sich um eine defekte Getriebewelle handelte und damit ein Getriebeschaden der Grund des Defektes ist.
Ich möchte nun ungern das eine Kupplung montiert wird und schlussendlich das ganze nochmal demontiert werden muss um ggf. das Getriebe zu wechseln.
Mir ist auch bewusst das es kostentechnisch ein schmaler Grad ist, ich hänge aber eigentlich an dem Wagen der bis auf Lederausstattung und Navi quasi vollausgestatttet inklusive Standheizung ist.
Würde mich über eine Einschätzung freuen.