Besteuerung nach CO²-Ausstoß

Technisches und Sonstiges zu Erdgas, Biodiesel etc.
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Mackson
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Beitrag von Mackson »

Die verschrobenen Juristenhirne der Politik sind nicht fähig solche simplen Sachen, auch einfach zu regeln. Also mach' Dir keine Hoffnungen... :wink:

Gruß M.
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Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.
Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
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BS-Toni
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Beitrag von BS-Toni »

OnkelHotte hat geschrieben:Eben nicht ! Nur zur Arbeit und wieder nach Hause =170 km täglich ! Und Spass macht das auch nicht !

Ich werde vom zuständigen Finanzamt Wesermünde sowieso schon pauschal für einen Schwerverbrecher, Lügner und Betrüger gehalten, weil ich soviel Kilometer geltend mache. Muss jeden Furz belegen. Also mache ich jeden, aber auch jedem Meter geltend.
Geht mir leider genauso, wie Dir. Fahre die Woche rein dienstlich 1100 km und werde vom Finanzamt genauso angefic.... wie Du. Derzeit liegt meine Einkommenssteuererklärung von 2005 immer noch beim Finanzamt München in der Rechtsbehelfsstelle und wird diskutiert. Ich werde auch als Lügner dargestellt und meine gefahrenen km werden angezweifelt. Bis hin zu solchen Aktionen, daß man mir an die Karre fahren will, daß ich hauptwohnsitzlich in M nicht gemeldet wäre, wenn ich doch hier arbeite etc pp! :evil:

Aber ich halte eine sogenannte CO²-Steuer immer noch als widrig und als Abzocke weiterhin, wenn hier im Sinne von einem "Erwerben CO²-Emmisionslizenzen" Geld (Steuern) an den Staat umgesetzt wird.
Sinnvoller halte ich es, wenn einem Fahrer mit weniger CO² Ausstoß Bonus gewährt wird.
Heißt: Gasfahrer, Kleinwagenfahrer, Dieselfahrer (geringerer Verbrauch) usw, die weniger CO² ausstoßen sollten steuerlich bevorteilt werden.
Grund: Wer Gas fährt stößt weniger und wer viel Sprit verbraucht, der haut auch viel CO² raus.
GreEtz!
>;o) das Toni

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Alfred
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Beitrag von Alfred »

BS-Toni hat geschrieben:...Sinnvoller halte ich es, wenn einem Fahrer mit weniger CO² Ausstoß Bonus gewährt wird.
Heißt: Gasfahrer, Kleinwagenfahrer, Dieselfahrer (geringerer Verbrauch) usw, die weniger CO² ausstoßen sollten steuerlich bevorteilt werden.
Grund: Wer Gas fährt stößt weniger und wer viel Sprit verbraucht, der haut auch viel CO² raus.
Und die Bevorzugung dann mit (privater) Vielfahrerei ad adsurdum führen? Der Umwelt ist es egal, ob du mit einer Dreckschleuder (Oldtimer) wenig oder mit einem Öko-Auto viel fährst. Daher ist jeder Bonus Unsinn (vom Einführen neuer Technologie wie Kat/Rußfilter mal abgesehen), nur eine entsprechende Treibstoffbesteuerung zwingt die Leute zum Kauf sparsamer Fahrzeuge und beeinflusst das Fahrverhalten.

MfG Alfred
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Mackson
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Beitrag von Mackson »

Tja, was sagt mir das? Die Umlegung der gesamten Steuer auf den Sprit ist zumindest was die Fahrleistungen jedes einzelnen angehen am gerechtesten. Wer viel fährt muss erstmal viel zahlen. Wer gleichzeitig wenig verbraucht, schont die Umwelt und seinen Geldbeutel. Die Pendlerpauschale sollte in diesem Zusammenhang aber bleiben, um nicht die zu bestrafen die einen weiten Arbeitsweg in Kauf nehmen müssen. Gerechter geht es doch kaum.

Gruß M.
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BS-Toni
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Beitrag von BS-Toni »

Jepp, Alfred, sehe ich auch so, darüber hatten wir uns ja bereits einige Post´s vorher verständigt.
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peter.stegemann
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Beitrag von peter.stegemann »

Mackson hat geschrieben:Die Pendlerpauschale sollte in diesem Zusammenhang aber bleiben, um nicht die zu bestrafen die einen weiten Arbeitsweg in Kauf nehmen müssen. Gerechter geht es doch kaum.
Und die, die nahe an ihren Arbeitsplatz / den oeffentlichen Nahverkehr ziehen, kriegen nix, obwohl sie hoehere Mieten zahlen - das ist nur gerecht, wenn man selbst Auto-Pendler ist.

Jegliche Absetzmoeglichkeit fuer Privatleute ist Unsinn, sie produziert nur ungeheuren buerokratischen Aufwand, Verwaltungskosten und wird nie gerecht.
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w0tan
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Beitrag von w0tan »

Du bist selbstständig, oder? :roll:

Also ich lege da schon Wert drauf, wenigstens einen Teil meiner Ausgaben wiederzubekommen, dürfte vielen ähnlich gehen.

P.S.: Der "ungeheure bürokratische Aufwand" schafft übrigens Arbeitsplätze und vernichtet finanzielle Mittel, mit denen andernfalls evt. mal wieder ein paar Atom-Uboote für die Israelis subventioniert werden.
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Alfred
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Beitrag von Alfred »

peter.stegemann hat geschrieben:...
Und die, die nahe an ihren Arbeitsplatz / den oeffentlichen Nahverkehr ziehen, kriegen nix, obwohl sie hoehere Mieten zahlen - das ist nur gerecht, wenn man selbst Auto-Pendler ist.

Jegliche Absetzmoeglichkeit fuer Privatleute ist Unsinn, sie produziert nur ungeheuren buerokratischen Aufwand, Verwaltungskosten und wird nie gerecht.
zu.1 diese profitieren schon von dem aus Steuergeldern reichlich subventionierten ÖPNV, von der Lebensqualität (Kultur, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten ect) ganz zu schweigen.

zu.2. Beamte, wollt ihr gar nicht mehr arbeiten? :wink:

MfG Alfred

P.S der Aufwand zur Erzielung von Einkommen hat wohl nichts mit dem Beschäftigtenstatus zu tun, oder?
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peter.stegemann
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Beitrag von peter.stegemann »

w0tan hat geschrieben:Du bist selbstständig, oder? :roll:
Kann nicht anders sein, was? Wer wuerde schon freiwillig auf was verzichten?

Manchmal frage ich mich, warum man von einer Gemeinschaft spricht, wenn jeder im Staat nur an seinen unmittelbaren, kurzfristigen Vorteil denkt...
Also ich lege da schon Wert drauf, wenigstens einen Teil meiner Ausgaben wiederzubekommen, dürfte vielen ähnlich gehen.
Das ist Augenwischerei. Wenn jeder Buerger seine Arbeitskosten absetzt und dadurch xxx Milliarden im Topf fehlen, werden die Steuern und Abgaben eben erhoehrt, bis die xxx Milliarden wieder im Topf sind. Da ist es mir lieber, ich muss keine Steuererklaerung machen und es werden nicht noch yy Milliarden verschwendet um diese Steuererklaerungen noch zu bearbeiten. Das spart jeden von uns Zeit und Geld.

Aber die Menschen glauben ja auch an Flatrates und All you can eat...
peter.stegemann
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Beitrag von peter.stegemann »

Alfred hat geschrieben:zu.1 diese profitieren schon von dem aus Steuergeldern reichlich subventionierten ÖPNV, von der Lebensqualität (Kultur, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten ect) ganz zu schweigen.
Der Auto-Pendler wird wohl auch einen Vorteil haben, sonst wuerde er sich wohl nicht dafuer entscheiden, oder?
P.S der Aufwand zur Erzielung von Einkommen hat wohl nichts mit dem Beschäftigtenstatus zu tun, oder?
Ist die hoehere Miete etwa kein Aufwand? Wo ist die Grenze zwischen Aufwand zur Erwerbstaetigkeit und Aufwand fuer's Privatleben? Die neuen Schuhe brauche ich auch nur fuer die Arbeit, zuhause laufe ich barfuss...
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