Ein wenig unstimmig sind deine Beobachtungen schon, oder irre ich mich da?! Zum warm werden (Kaltstart bis zur Wirktemperatur des Thermostates) sind nur Hilfsmittel wie Zuheizer (elektrisch/Diesel) oder eine Standheizung hilfreich. Eine Kühlerabdeckung kann ja schlecht das KW erwärmen.

Und da ist es völlig egal, wie warm/kalt es draußen ist. Aber für den weiteren Verlauf nach dem Schalten des Thermostates ist das Abdecken des Kühlers eine Hilfe, wie du schon beschrieben hast. Dabei wird beim ersten Öffnen das "kälteste" Wasser in den Motor/KWkreislauf gelassen, was ein Unterschreiten der Wirktemperatur und dadurch ein Schließen zur Folge hat. Nun ist schon erwärmtes Wasser im Kühler und wird dank der "Isolierung" durch die Abdeckung nicht mehr so schnell und so tief abgekühlt. Dann beginnt das Spiel von vorn, aber nun steht deutlich wärmeres Wasser im Kühler zur Verfügung und hilft schneller die optimale Betriebstemberatur zu erreichen. Ist es dabei draußen kalt dauert es eben länger als wenn es wärmer wäre, ist schon immer so und wird sich auch nix ändern. Aber ab bestimmten Außentemperaturen ist dann irgendwann schluß, da die geringere Kühlerfläche nicht mehr ausreicht die Temperatur optimal zu halten, eine Überhitzung ist die Folge!!!
Kurz gesagt:
-von
kalt zu
warm (bis Thermostat schaltet) geht es mit und ohne Abdeckung genauso schnell/langsam
-von
warm (ab Schalten des Thermostats) zu
heiß geht es mit schneller als ohne
-von
heiß zu
viel zu heiß geht es mit bedeuten schneller als ohne
Die geringere Menge an "Frischluft", die durch Einsatz einer Abdeckung den Motorraum durchfliegt und damit kühlt, lasse ich mal unbeachtet, da durch den "Boden" noch genügend eintritt.