Also zunächst zu den Drehzahlen:
Bei 80 macht der 1600 U/Min, also 100 mehr.
Bei 180 macht er 3750 U/Min, also 350 mehr.
Dazwischen halt linear entsprechend.
Doch, schlauer bin ich jetzt auf jeden Fall geworden

Das DSG *MUSS* her. Wer ohne lieber mag, ist nie mit gefahren ^^
Also ich bin ja so ein Gemütlicher, aber eigentlich müsste es jeden begeistern - weg mit dem überflüssigen Schalten. Landstraße bei 100... 70... 50... Kreisverkehr mit 30 und wieder hoch auf 100 auf Wunsch auch gerne mit Tempomat. Das Getriebe habe ich bereits zur allgemeinen Heiterkeit "James" getauft. Wirklich genial.
Oh, Sie wollen schneller beschleunigen Sire? Sehr wohl, ich schalt mal 2 Gänge zurück. Und das wirklich rasend schnell. Den ersten sofort, aber den zweiten auch noch innerhalb der ersten halben Sekunde, ohne das genau gemessen zu haben.
Lustig auch, wenn man im Stadtverkehr mal kurz gerade soviel Gas gibt, dass es vom 5ten in den 4. geht, dann aber wieder weniger Gas gibt. Da wird sich nicht beschwert, James ist ein treuer Diener, der nie die Geduld mit einem verliert. Oh, Ihre Beschleunigungsorgie ist nach 5 Metern schon zu Ende? Sehr wohl, wir fahren wieder sparsam, Sire...
Bemerkenswert: Wie direkt die Mühle anfänrt, hängt weniger von D oder S ab, sondern lediglich davon, wie fest man auf die Bremse tritt. Will man spontaner anfahren, muss man halt die Bremse nicht so feste durchtreten. Wenn der Wagen gerade eben so steht, fährt er auch ohne Verzögerung an. Das sollte man wohl nicht die ganze Zeit über machen, aber wenn man den Bogen raus hat, düfte ein "Bremse kommen lassen" durchaus den Anfahrprozess perfektionieren.
Die Verbrauch war echt gut. 6,6 l/100km nach Kaltstart 500 Meter rauf in die Eifel, zügig über die Autobahn. Dabei fiel mir auf, dass er nicht mehr als 180 schafft. Vielleicht ging die Autobahn etwas rauf, aber eigentlich hatte ich nicht den Eindruck einer Steigung. Mehr als 180 war definitiv nicht drin, die Nadel ging keinen Millimeter mehr weiter. Außerdem dröhnt der 1.9er bei dieser seiner Maximalgeschwindigkeit fürchterlich. Übelst. So schlimm wie mein Renault fast.
Darunter geht es. Ich hatte bei meiner Probefahrt mit dem 2.0er jedoch den eindruck, diesen bis 100 gar nicht zu hören und darüber eigentlich kaum. Der 1.9 ist immer irgendwie präsent, wird aber 120 doch deutlich lauter und das steigert sich dann halt so. Ab 160 find ích es schon nicht mehr witzig aber das ist alles Geschmackssache.
Also DSG muss her, ob 1.9 oder 2.0 bleibt weiter die Frage. Dass der 2.0er der bessere Motor ist, ist wohl unbestreitbar. Was ich so in Erinnerung habe, ist er der wesentlich kultivierte Motor und entfaltet auch bei 140 noch sowas, was man Beschleunigung nennen könnte. Beim 1.9er war ich von der Performance auf der Autobahn schlicht enttäuscht, aber vielleicht häte ich wirklich die gleiche Autobahn mal in Gegenrichtung also mit ganz leichtem Gefälle befahren sollen. Aber ob das wirklich was gebracht hätte...
Naja, Rückfahrt war jedenfalls über Landstraße mit 5,0 Litern. Sehr schön, zwei Berge gab es dabei nämlich auch zu überwinden. Insgesamt kann man wohl von 5,6 Litern (warm) sprechen, da der Rückweg deutlich länger war, somit mehr zu gewichten ist und auf der Hinfahrt der Verbrauch in kaltem Zustand in der Stadt doch schon arg hoch schien.
Wenn man normal kalt losfährt, vielleicht auf den ersten 100km also 5,8, wer weiß, jedenfalls gute Werte wie ich finde. Da kann der 2.0er eigentlich bei gleicher Fahrweise auch nicht wirklich viel drüber liegen. 6,3 würde ich mal für mich schätzen, was aber ok wäre. Verbrauchstechnisch bin ich überzeugt, ob ich die 2000 Euro mehr ausgebe, weiß ich noch nicht. Auf der Landstraße lohnt es sich definitiv nicht.
Chiptunig macht die Kiste schneller aber wohl kaum leiser, von da her auch kaum eine Alternative... tja hmmm. Ich wünschte, ich könnte mir mal nen 2.0er DSG leihen. 10 km Autobahn würden da schon schnell Aufschluss geben, ob sich der Mehraufwand lohnt. Dummerweise ist meine letzte Fahrt halt 2 Monate schon her und was man da so MEINT, noch im Kopf zu haben, kann von der Realität bisweilen auch sehr abweichen.