Hallo zusammen,
OK, jetzt wird es interessant.
Die Betrachtung der „All-Over“ Kosten für den Unterhalt im Vergleich mit einem Diesel. Grübel.
Nachdem Euch nun klar ist, dass ich den Verkauf des RS-Combi NICHT wegen Platzmangels erwäge und ich die Familientauglichkeit an und für sich NICHT bezweifle, so betreffen meine Befürchtungen und Zweifel die (Über)empfindlichkeit des Innenraums („KiKo“-Flecken aus dem silbernen Sitzstoff rückstandfrei rausbringen ?

Oder Schokoflecken.....) pardon, das fällt mir trotz Eurer Bestätigung etwas schwer vorzustellen.....
Das gleiche trifft auch auf die silbernen Bodenteppiche zu.
Ich habe meine RS bisher gehegt und gepflegt. Daran würde sich auf weiterhin nichts ändern. Bin immer selbst gefahren und das seit Heirat und Umzug (leider) recht wenig, da ich mit Bus oder Rad ins Büro besser fahren kann. So hole ich mein „Schätzchen“ nur noch wenig aus der „Vitrine“ ähh pardon Garage.
Aber was sich dann nicht verhindern ließe: die Gebrauchs- und Verscheißspuren werden irre stark zunehmen, wenn wir nur noch den RS als gemeinsames Auto nutzen. Dadurch würde überwiegend meine Frau fahren, z.B. täglich zur Arbeit. Ganz zu schweigen von Kind und Kegel, wenn mal so weit.
Klar ist, das Auto, auch ein RS, ist ein Gebrauchsgegenstand und Nutzfahrzeug und kein „Schönwettervorzeigeprestigeobjekt“. Da muß ich mir wohl ein bisserl an die Nase fassen...
Was ich sagen will, der RS würde im beschriebenen Fall richtig hergenommen werden und deutlich schneller die Spuren eines Gebrauchtwagens annehmen und im Wiederverkaufswert schneller sinken, als bisher.

Ist ja logisch bei einer vollen Familiennutzung.
Also liegt der wahre Grund meiner Überlegung darin:
a) ein Auto zu haben mit einem weniger schmutzempfindlichen Innenraum und evt. robusteren Polstermaterial (habe z.B. nach 1,5 Jahren schon neue Sitzbezüge erhalten, weil ausgefranst. Jetzt noch auf Garantie und dann in 2 Jahren ?)
b) ein Auto zu haben mit weniger konkret sportlichen Applikationen (z.B Frontspoiler, Tieferlegung) meiner Frau zu liebe wohl gemerkt !
c) könnte evtl. ein Diesel für die zukünftige Nutzung sinnvoller sein ?
an dieser Stelle schon mal Danke an „Dieselwiesel“ für die Gegenüberstellung
Die Jahreskmlaufleistung wird sich trotz veränderter Situation vermutlich zwischen 10.000-max. 15Tsd km. einpendeln. Meine Frau hat es nicht allzu weit ins Büro. Im Grunde genommen ein Katzensprung. Wenn Kind im Anmarsch, dann sogar erst mal nicht mehr arbeiten. Ich selbst benötige das Auto zur Arbeit nicht. Addieren wir die private Nutzung dazu, die dann mit Kind wegen Fahrten zu den Eltern mehr werden wird......
.....also die „100Tsd-km auf 3Jahre Betrachtung“ von „dieselwiesel“ ist so für uns nicht übertragbar. Klarer Fall.
Wahrscheinlich müsste man bei unserer Jahreskmleistung konsequenterweise den „ich wechsle auf eine Diesel-Gedanken“ grundlegend in Frage stellen ? oder ?
Welche Erfahrung haben die Dieselfitzer unter Euch ?
Ab wann würdet Ihr sagen, der Umstieg auf ein Dieselfahrzeug rechnet sich ? Kann man da eine pauschale Aussage treffen ?
An die RSler:
Danke für Eure Ermutigungen und gutgemeinten „Arschtritte“, meinen RS zu behalten und ihn mal ordentlich als Familienkombi zu nutzen. Das hatte ich nötig gehabt, glaube ich.
Werde Eure Tipps und Vorschläge auf mich wirken lassen und mich gelegentlich auch mal wegen den Sitzüberziehern von ‚Dany’ erkundigen.
(Thanx to Sillek) Auch werde ich eine Strategie nicht außer Acht lassen, wie ich im Falle des Falles meiner Frau den RS gefällig machen könnte.
Eine entgültige Entscheidung jetzt zu treffen wäre zu voreilig und unüberlegt.
Ich werde bei Gelegenheit Kosten und Nutzen mal detailliert gegenüberstellen.
Nach wie vor finde ich eine Dieselalternative interessant, vorausgesetzt es rechnet sich.
Klasse Forum !
Grüße
V-Power
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